Vorwort






Die Magie und die Freiheit
 
 
 
 

Stell Dir vor: Die Welt, die Du erlebst, tagaus, tagein, in der Du so viele Menschen kennst, die ein ähnliches Schicksal mit Dir teilen und so viele, bei denen es ganz anders läuft, in der Dir gigantische Kommunikationsfabriken ihre Information einhämmern, damit alle übereinstimmen, in der die Wissenschaften die Materie immer weiter zerlegen und wieder zusammenbauen und ermöglichen, daß die Menschen den Planeten hinter sich lassen und jeder mit jedem in Kontakt treten kann, wo eine kollossale Wirtschaftsmaschinerie den Erdboden umackert und sich bis an den Kern der Menschen heranfrißt,

stell Dir vor: Diese Welt, von der Du weißt, daß sie Dich gemacht hat und daß sie Dich gefangenhält,

stell Dir vor: Diese Welt, die Du so gut kennst und von der Du weißt, daß sie für alle die gleiche ist,

stell Dir vor: Diese Welt ist nur Deine Welt. Alles um Dich herum und Du selber: alles nur magische Phantome, von den anderen zwar erzeugt, aber erhalten von Deiner Phantasie.

Und falls es überhaupt noch andere gibt, außer Dir, sind es nicht die, die Du Dir in "Deiner" Welt vorgaukelst.

Ihre Welt ist so verschieden von der Deinen,

daß Du augenblicklich in Ohnmacht fällst,

wagst Du es unberufen

Dich da hineinzuversetzen.

Nun, wie wir gebaut sind, ist in jedem alles drin und, wenn Du suchst, kannst Du in Deiner Welt die Tore zu den anderen Welten finden. Aber hab Acht!

Es ist wie im Labyrinth: Viele Lösungen locken,

aber nur eine

führt Dich unversehrt

in die Freiheit
 
 

WEITER

    Inhaltsverzeichnis
1: Ein Lehrer wird gebraucht und er erscheint
2: Der Lehrer wird getötet und die Reise beginnt
3: Die Fahrt
4: Bei den Schülern des Lehrers des Lehrers
5: Die Deutschen kommen
6: Der Geburtstag von Sydna el Hussein
7: Der Scheich wird erwartet
8: Maulana
9: Was nun?
l0: Meine Fragen
11: Die Antwort
Verzeichnis der arabischen Ausdrücke

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